WM in Japan, der Bericht
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Gross waren die Erwartungen, als die Schweizer Delegation am Samstag der vorletzten Woche die lange Reise nach dem fernen Japan antrat, um an der Hallenradsport Weltmeisterschaft in Kagoshima teilzunehmen. Nachdem die Sportler sich langsam an das schwül-heisse Klima und vor allem die grosse Zeitverschiebung von acht Stunden gewöhnt hatten, begann auch schon bald das Training und die Vorbereitung auf diesen wichtigen Wettkampf. Fleissig wurde in der Einfahrhalle trainiert und auch auf der Wettkampffläche durften sich die Sportler für einige Minuten mit der Lokalität, dem Boden und der Beleuchtung vertraut machen.
Die Wettkämpfe dauerten vom Freitag dem 4. bis zum Sonntag dem 6. November. Wie es bei einer Hallenradsport-Weltmeisterschaft üblich ist, wechselten sich Kunstrad-Darbietungen und Radball-Spiele regelmässig ab. Da am Freitag nur die schweizer Radballer ihr erstes Spiel zu bestreiten hatten, mussten sich die Uzwiler Kunstradfahrer noch einen Tag länger gedulden, um ihre Kür zu präsentieren.
Als erstes war das Damen-Zweier mit Marina Sommer und Fabienne Hammerschmidt am Start. Zahlreiche japanische Schulkinder jubelten den beiden Schweizerinnen zu, als sie die Fahrfläche betraten; nicht umsonst, denn die zwei jungen Damen überzeugten mit einer ebenso schönen wie sicheren Kür, konnten sich gegen die schweizer Konkurrenz aus Pfungen durchsetzten, und sicherten sich somit einen Platz in der Finalrunde der besten vier Paare. Im Finaldurchgang konnten sich die beiden jungen Damen erneut steigern und zeigten eine Leistung, die nur sehr knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung lag. Dennoch reichte ihre Punktezahl nicht aus, gegen ihre tschechischen und deutschen Gegnerinnen zu bestehen und somit beendeten sie den Wettkampf auf dem hervorragenden vierten Rang. Doch selbst die Tatsache, dass sie die Bronzemedaille den tschechischen Kontrahentinnen eines äusserst geringen Punkteunterschieds wegen überlassen mussten, schmälerte ihre Freude über das gute Resultat nur geringfügig. Da dies ihre erste gemeinsame Saison ist, waren sich beide im Klaren, dass es nicht einfach werden würde, gegen die jahrelang aufeinander eingespielte Konkurrenz zu bestehen. Dennoch gelang es den beiden, bei derselbigen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Sie werden sich in Zukunft in Acht nehmen müssen.
Am Samstagnachmittag startete Lukas Burri in der Kategorie der Einer Herren. Auch er konnte mit einer fehlerfreien Kür seinen schweizer Konkurrenten und Teamkameraden Mario Augsburger auf niederere Ränge verweisen. Obwohl Burri für seine an Indifferenz grenzende Lockerheit bei der Vorbereitung - selbst für einen solch wichtigen Wettkampf - berüchtigt ist, gelang es ihm doch, sein Programm mit grosser Eleganz und Souveränität zu Ende zu bringen. Er klassierte sich auf dem guten fünften Rang hinter Sportlern aus der Tschechei, Macao China und Deutschland.
Angela Nägele startete am Sonntag in der Konkurrenz der Einer Damen. Mit einer hervorragenden Darbietung und einem neuen Schweizerrekord ergatterte sich die Oberbürerin einen Platz im Finale der besten Vier. Doch ihr Glück hielt nicht lange an und nach der zweiten, nicht ganz fehlerfreien Kür musste auch sie der Konkurrenz aus Tschechien die Bronzemedaille überlassen. Ähnlich dem Zweier Sommer/Hammerschmidt verpasste Nägele den Podestplatz nur ungeheuer knapp. Nichtsdestotrotz liess sie es sich nicht nehmen, lautstark beim Radball-Finale zwischen der Schweiz und Österreich mitzujubeln.
Rückblickend treten die Uzwiler Kunstradfahrer ihre Heimreise mit einem guten Gefühl und einer Prise Stolz an, hatten sie doch alle eine hervorragende Leistung erbracht und selbst unter sehr hohem Druck mit einwandfreien Darbietungen überzeugen können.
Die Wettkämpfe dauerten vom Freitag dem 4. bis zum Sonntag dem 6. November. Wie es bei einer Hallenradsport-Weltmeisterschaft üblich ist, wechselten sich Kunstrad-Darbietungen und Radball-Spiele regelmässig ab. Da am Freitag nur die schweizer Radballer ihr erstes Spiel zu bestreiten hatten, mussten sich die Uzwiler Kunstradfahrer noch einen Tag länger gedulden, um ihre Kür zu präsentieren.
Als erstes war das Damen-Zweier mit Marina Sommer und Fabienne Hammerschmidt am Start. Zahlreiche japanische Schulkinder jubelten den beiden Schweizerinnen zu, als sie die Fahrfläche betraten; nicht umsonst, denn die zwei jungen Damen überzeugten mit einer ebenso schönen wie sicheren Kür, konnten sich gegen die schweizer Konkurrenz aus Pfungen durchsetzten, und sicherten sich somit einen Platz in der Finalrunde der besten vier Paare. Im Finaldurchgang konnten sich die beiden jungen Damen erneut steigern und zeigten eine Leistung, die nur sehr knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung lag. Dennoch reichte ihre Punktezahl nicht aus, gegen ihre tschechischen und deutschen Gegnerinnen zu bestehen und somit beendeten sie den Wettkampf auf dem hervorragenden vierten Rang. Doch selbst die Tatsache, dass sie die Bronzemedaille den tschechischen Kontrahentinnen eines äusserst geringen Punkteunterschieds wegen überlassen mussten, schmälerte ihre Freude über das gute Resultat nur geringfügig. Da dies ihre erste gemeinsame Saison ist, waren sich beide im Klaren, dass es nicht einfach werden würde, gegen die jahrelang aufeinander eingespielte Konkurrenz zu bestehen. Dennoch gelang es den beiden, bei derselbigen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Sie werden sich in Zukunft in Acht nehmen müssen.
Am Samstagnachmittag startete Lukas Burri in der Kategorie der Einer Herren. Auch er konnte mit einer fehlerfreien Kür seinen schweizer Konkurrenten und Teamkameraden Mario Augsburger auf niederere Ränge verweisen. Obwohl Burri für seine an Indifferenz grenzende Lockerheit bei der Vorbereitung - selbst für einen solch wichtigen Wettkampf - berüchtigt ist, gelang es ihm doch, sein Programm mit grosser Eleganz und Souveränität zu Ende zu bringen. Er klassierte sich auf dem guten fünften Rang hinter Sportlern aus der Tschechei, Macao China und Deutschland.Angela Nägele startete am Sonntag in der Konkurrenz der Einer Damen. Mit einer hervorragenden Darbietung und einem neuen Schweizerrekord ergatterte sich die Oberbürerin einen Platz im Finale der besten Vier. Doch ihr Glück hielt nicht lange an und nach der zweiten, nicht ganz fehlerfreien Kür musste auch sie der Konkurrenz aus Tschechien die Bronzemedaille überlassen. Ähnlich dem Zweier Sommer/Hammerschmidt verpasste Nägele den Podestplatz nur ungeheuer knapp. Nichtsdestotrotz liess sie es sich nicht nehmen, lautstark beim Radball-Finale zwischen der Schweiz und Österreich mitzujubeln.
Rückblickend treten die Uzwiler Kunstradfahrer ihre Heimreise mit einem guten Gefühl und einer Prise Stolz an, hatten sie doch alle eine hervorragende Leistung erbracht und selbst unter sehr hohem Druck mit einwandfreien Darbietungen überzeugen können.
